— English below —
Wir möchten, dass sich auf unserem Camp und dem umliegenden Gelände der Kleinen Stadtfarm möglichst alle Menschen und anderen Lebewesen wohlfühlen können. Geht achtsam miteinander um und beachtet bitte folgende Regeln:
- Gewaltvolles, verletzendes und grenzüberschreitendes Verhalten, Übergriffe und Diskriminierung, wie z.B. Sexismus, Rassismus, Antisemitismus, Queerfeindlichkeit, Ableismus, Altersdiskriminierung, Klassismus oder Vergleichbares werden auf dem Klimacamp nicht toleriert.
- Auch Symbole, Fahnen oder Sprüche, die diskriminierend oder gewaltvoll sind, werden nicht akzeptiert. Auf dem Klimacamp ist außerdem kein Platz für National- oder Parteiflaggen. Ausnahmen sind z.B. die Palästina-Flagge und die kurdische Flagge, da sie als Symbole des Widerstands von und der Solidarität mit unterdrückten Gruppen gelten.
- Respektiere den Ort! Betritt keine abgesperrten Bereiche. Wirf nichts auf den Boden und entsorge deinen Müll richtig. Geh achtsam mit den Dingen und der Infrastruktur um, nimm nichts mit und mach nichts kaputt. Es kann natürlich immer etwas unabsichtlich kaputt gehen, in dem Fall, gib uns bitte Bescheid. Beachte die Schilder der Kleinen Stadtfarm (z.B. Tiere nicht füttern, Leinenpflicht für Hunde, Aufsichtspflicht für Kinder).
- Ab 21:00 gibt es keine verstärkte Musik, weil die Tiere auf der Stadtfarm schlafen wollen. Die Nachtruhe gilt von von 22:0 bis 8:00.
- Sei lieb zu den Bienen, sie merken sich dein Gesicht. Sei nicht ganz schwarz angezogen, das mögen sie nicht. Die Standorte der Bienenstöcke sind am Camp-Plan gekennzeichnet.
- Auf unserem Camp gibt es eine „Tops-on-policy“, d.h. das Tragen von Oberteilen ist verpflichtend. Für den markierten Badebereich gilt keine Oberteilpflicht, aber eine Höschen-Pflicht. (Mehr dazu in unserem Infoblatt beim Infostand und hier)
- Alle Workshopspaces, das Küfa-Zelt und das Awareness-Zelt sind komplett drogenfreie Räume (das heißt auch kein Alkohol oder Rauchen). Rauchen ist nur in dem gekennzeichneten Rauchbereich erlaubt und Asche und Zigarettenstummel bitte ausschließlich in den Aschenbechern entsorgen. Im allgemeinen Aufenthalts- und Essensbereich ist Alkohol erst ab 18:30 erlaubt. Auch danach bitten wir dich, auf deine Grenzen in Bezug auf bewusstseinsverändernde Substanzen zu achten und dich respektvoll und inklusiv gegenüber anderen Menschen zu verhalten.
- Als Klimacamp versuchen wir, in unserer Praxis möglichst diskriminierungsarm und antirassistisch zu sein. Da white locks (und auch andere kulturelle oder religiöse Symbole) eng mit kultureller Aneignung verbunden sind und für BIPoC verletzend sein können, möchten wir weiße Menschen dazu auffordern, sich mit diesen Themen auseinanderzusetzen. Wenn du als weiße Person Locks trägst, bitten wir dich, diese am Klimacamp abzudecken. (Mehr dazu in unserem Infoblatt beim Infostand, in unserem Awareness-Konzept und hier)
- Beobachte und reflektiere dein eigenes Redeverhalten in Workshops und Diskussionen. Andere Personen könnten sich dadurch unwohl fühlen oder ausgeschlossen werden. Darum bitten wir – insbesondere, aber nicht nur, cis Männer – „dominantes Redeverhalten“ zu vermeiden (z.B. übermäßige Raumeinnahme; lange Monologe; das Unterbrechen anderer; Zwischenkommentare; unerwünschte Belehrungen; das Ignorieren oder Abwerten von Redebeiträgen oder Kritik anderer Menschen, insbesondere von Personen, die von strukturellem Sexismus, Rassismus oder Klassismus betroffen sind).
- Wir haben eine No-Foto-Policy. Das bedeutet, mache keine Fotos auf denen Gesichter erkennbar sind. Es werden allerdings offizielle Fotos von der Veranstaltung gemacht, aus diesem Grund gibt es beim Infostand „No-Foto-Sticker“, die Menschen sich z.B. auf die Kleidung kleben können, um zu signalisieren, dass sie auch nicht auf diesen offiziellen Fotos sein möchten.
- Wir bitten euch, gegebenenfalls den Aufforderungen unserer Awareness-Teams im Rahmen ihrer Bemühungen, einen diskriminierungsarmen Ort zu schaffen und unsere gemeinsamen Verhaltensregeln umzusetzen, Folge zu leisten. Die Awareness-Teams sind nicht verpflichtet, sich bei Unzufriedenheiten damit auf Diskussionen einzulassen. Bei solchen Unzufriedenheiten könnt ihr euch per Mail (info@klimacamp.at) oder Instagram (klimacmap_wien) an die Camp-Organisation zu wenden.
— English —
Camp Rules
We want all people – and all other living beings – to feel as comfortable as possible at our camp and on the grounds of the Kleine Stadtfarm. Please treat one another with respect and keep in mind the following rules:
- Violent, hurtful, or inappropriate behavior, assaults, and discrimination – such as sexism, racism, anti-Semitism, homophobia, ableism, ageism, classism etc. – will not be tolerated at the Klimacamp.
- Symbols, flags, or slogans that are discriminatory or violent are also not accepted. There is also no place for national or party flags at the Klimacamp. Exceptions include, for example, the Palestinian flag and the Kurdish flag, as they are considered symbols of resistance by and solidarity with oppressed groups.
- Respect the site! Do not enter restricted areas. Do not litter and dispose of your trash properly. Treat the objects and infrastructure with care; do not take anything and do not damage anything. Of course, things can sometimes get broken accidentally – in that case, please let us know. Follow the signs at the Kleine Stadtfarm (e.g., do not feed the animals, dogs must be on a leash, children must be supervised).
- Quiet hours are from 10:00 p.m. to 8:00 a.m.
- Be kind to the bees; they’ll remember your face. Don’t wear all black—they don’t like that. The locations of the beehives are marked on the camp map.
- Our camp has a “tops-on policy,” meaning that wearing a top is mandatory. In the designated swimming area, tops are not required, but bottoms are mandatory. (More information is available in our info sheet at the info booth and here.)
- All workshop spaces, the kitchen tent, and the awareness tent are completely drug-free zones (which also means no alcohol or smoking). Smoking is only permitted in the designated smoking area, and please dispose of ashes and cigarette butts exclusively in the ashtrays. Alcohol is not permitted in the general lounge and dining area until 18:30. Even after that, we ask that you be mindful of your limits regarding mind-altering substances and behave respectfully and inclusively toward others.
- Collectively, we strive to be as non-discriminatory and anti-racist as possible in our daily practices. Since white locks (and other cultural or religious symbols) are closely associated with cultural appropriation and can be hurtful to BIPoC, we would like to encourage white people to engage with these issues. If you are a white person wearing locks, we ask that you cover them at the Klimacamp. (More on this in our information sheet at the info booth, in our awareness concept and here (German only).)
- Observe and reflect on your own speaking behavior in workshops and discussions. Others may feel uncomfortable or excluded as a result. That is why we ask – especially, but not only, cis men – to avoid “dominant speaking behavior” (e.g., taking up excessive space; long monologues; interrupting others; interjections; unsolicited lectures; ignoring or dismissing others’ contributions or criticism, especially from people affected by structural sexism, racism, or classism).
- We have a no-photo policy. This means do not take photos in which faces are recognizable. However, official photos will be taken of the event. For this reason, “no-photo stickers” are available at the information booth that people can attach to their clothing, for example, to signal that they do not wish to appear in these official photos.
- We ask that you comply with potential requests made by our Awareness Teams as part of their efforts to create a non-discriminatory environment and enforce our shared code of conduct. The Awareness Teams are not obligated to engage in discussions regarding any dissatisfaction with their decisions. If you have any such concerns, you can contact the camp organizers via email (info@klimacamp.at) or Instagram (klimacmap_wien).
