No jobs on a dead planet – Postwork zur Überwindung des Arbeit-vs.-Umwelt-Konflikts? – Klimacamp

No jobs on a dead planet – Postwork zur Überwindung des Arbeit-vs.-Umwelt-Konflikts?

Klimagerechtigkeit erfordert die Abwicklung schädlicher Wirtschaftszweige inkl. der entsprechenden Arbeitsplätze, und das in einer Gesellschaft, in der Arbeit nicht nur Selbstzweck sondern Dreh- und Angelpunkt ist für gesellschaftliche Organisation und ideelle Orientierung – was einer der wesentlichen Gründe dafür ist, warum die Verwirklichung von Klimagerechtigkeit so schwierig erscheint. Wie können wir diesen alten Konflikt zwischen Arbeit und Umwelt angehen? Was ist problematisch an Arbeit? Warum sind Industriegesellschaften strukturell abhängig von Arbeit? Welche Diskussionen werden zu diesem Thema geführt und was ist daran zu kritisieren? Welche Alternativen gibt es? Der Workshop gibt einen Einblick in die Debatte um Arbeitskritik/Postwork, die eine neue Perspektive für die sozial-ökologische Transformation eröffnet. Nach kurzer Einführung möchten wir verschiedene Zusammenhänge diskutieren: was ist problematisch an einer Erweiterung des Arbeitsbegriffs, wie von Teilen des Feminismus traditionell gefordert? Wie steht es um Arbeitsorganisation und Autonomie/Demokratie, um Sinn und Unsinn von Arbeit, und um den Produktivismus in unseren Köpfen?