Grätzl – Klimacamp

Grätzl

Das Klimacamp in Wien möchte Menschen verschiedener sozialer Kämpfe und Bewegungen zusammenbringen. So können neue Perspektiven emanzipatorischer Politik und ein Gefühl kollektiver Ermächtigung entwickelt werden. Sichtbar wird dieser Anspruch durch die sogenannten Grätzl, also räumlich gekennzeichnete Bereiche beziehungsweise Zelte am Camp, die von anderen Gruppen und Bewegungen bespielt werden. Der Begriff Grätzl bezeichnet in Wien einen Teil von Stadtvierteln mit eigener kultureller Identität, ähnlich den Barrios etwa in spanischsprachigen Metropolen. Die Grätzl bieten eigene Programmpunkte sowie Lern- und Begegnungsräume an und bereichern so unser Klimacamp durch Vielfalt.

Aus Sicht der Klimagerechtigkeitsbewegung besteht eine große thematische Schnittmenge sozialer Bewegungen. Wir wollen im Bewusstsein dessen, dass die systemischen Ursachen der Klimakrise auch Ursprung vielfältiger anderer Unterdrückungsformen sind, voneinander lernen, um gemeinsam für ein gutes Leben für alle Menschen eintreten zu können. Die Sichtweisen und der Erfahrungsschatz antirassistischer, queerfeministischer oder globalisierungskritischer Gruppen sollen dazu beitragen, den Diskurs um Klimagerechtigkeit zu erweitern und blinden Flecken der Klimagerechtigkeitsbewegung entgegen zu wirken. Die Grätzl sollen dementsprechend Zeit und Raum für Vernetzung bieten und zeigen, wie kunterbunt der Widerstand und die Alternativen sind.

Bis jetzt fixierte Grätzl sind:

Beteiligung suchen wir noch für die folgenden Grätzl:

  • AntiRassismus
  • QueerFem

Wenn du als Einzelperson oder als Teil einer Organisation in den oben genannten Bereichen mitmachen willst, melde dich einfach bei der Arbeitsgruppe „Lokale und intersektionale Vernetzung„.