{"id":4614,"date":"2019-06-04T10:07:36","date_gmt":"2019-06-04T08:07:36","guid":{"rendered":"https:\/\/klimacamp.at\/?page_id=4614"},"modified":"2019-06-04T10:07:36","modified_gmt":"2019-06-04T08:07:36","slug":"pressemitteilung-vom-04-06-2019","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/klimacamp.at\/en\/pressemitteilung-vom-04-06-2019\/","title":{"rendered":"Pressemitteilung vom 04.06.2019"},"content":{"rendered":"<p><strong>Mehr F\u00e4lle von Repression. Demo in Wien angek\u00fcndigt<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Immer mehr Videos zeigen ein unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfiges Vorgehen der Polizei bei der \u201cEnde Gel\u00e4ndewagen\u201d Aktion vergangenen Freitag in Wien. Im Zuge des Aktionstages f\u00fcr Klimagerechtigkeit vom vierten Klimacamp bei Wien hatte eine Gruppe Aktivist*innen die Ringstra\u00dfe blockiert, um auf den \u00f6sterreichischen Verkehr als Klimakiller Nummer 1 hinzuweisen. Obwohl es daneben noch eine Vielzahl anderer bunter Protestformen gab, wird die mediale Berichterstattung nun von schockierenden Videos beherrscht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201cDie Polizei ist bei der R\u00e4umung sehr rabiat vorgegangen und in vier F\u00e4llen, die uns bisher bekannt sind, kam es zu schlimmeren Verletzungen. Dazu kommen zahlreiche Bluterg\u00fcsse\u201d, begr\u00fcndet Sina Reisch, Pressesprecherin der Aktion, den Vorwurf. Unter anderem kam es dabei zu einem angebrochenen Mittelhandknochen und einer Platzwunde. Die H\u00e4rte der Polizei kommt f\u00fcr die Aktivist*innen wenig \u00fcberraschend. \u201cDer fossile Kapitalismus wurde historisch mit Gewalt durchgesetzt und auch heute kommen Zwang und Repression zum Einsatz, um einen Wandel zu einer klimagerechten Zukunft zu verhindern\u201d, so Mattis Berger, Pressesprecher f\u00fcr Ende Gel\u00e4ndewagen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ein weiteres Video zeigt den Fall von Anselm Schindler. Er war anwesend, um journalistische Arbeit zu machen und die Aktion zu filmen. Er stand einige Meter von der Blockade entfernt auf dem Gehsteig, von wo die Polizei ihn und die Umstehenden aggressiv wegschickte. \u201cIch wollte die rechtliche Grundlage f\u00fcr diese Ma\u00dfnahme wissen, doch die Polizei hat dann einfach angefangen uns zu schubsen und auf einmal lag ich auf dem Boden\u201d, erz\u00e4hlt Schindler. Auf dem Video ist zu sehen, wie Schindler von zwei Beamten auf dem Boden nahe eines Streifenwagens fixiert wird. Als sich das Fahrzeug kurz darauf in Bewegung setzt, wird Schindler beinahe von einem der R\u00e4der erfasst (<a href=\"https:\/\/twitter.com\/RADikalAutofrei\/status\/1135607168881766400\">https:\/\/twitter.com\/RADikalAutofrei\/status\/1135607168881766400<\/a>). Trotzdem soll er nach eigenen Angaben 600 Euro Geldstrafe zahlen, weil er sich laut Polizei deren Aufforderungen widersetzte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Doch von diesen Strafen werden sich die Klimaaktivist*innen nicht einsch\u00fcchtern lassen. \u201cWir hoffen auf die solidarische Unterst\u00fctzung von Menschen, die ebenfalls erkennen, dass wir uns jetzt gemeinsam f\u00fcr eine bessere, klimagerechte Zukunft einsetzten m\u00fcssen\u201d, sagt Reisch. Weiter sagt sie: \u201cWir wollen nicht in einer Welt leben, in der die Pressefreiheit auf Ibiza verh\u00f6kert wird, die Antwort auf legitimen Protest Polizeigewalt lautet und wo kurzfristige Profitinteressen mehr z\u00e4hlen als ein gutes Leben f\u00fcr alle.\u201dF\u00fcr Donnerstag, 06. Juni, k\u00fcndigt \u201cSystem Change, not Climate Change!\u201d deshalb in Wien eine Demonstration unter dem Titel \u201cHalt der Polizeigewalt \u2013 f\u00fcr ein gutes Leben f\u00fcr alle\u201d an.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mehr F\u00e4lle von Repression. Demo in Wien angek\u00fcndigt &nbsp; Immer mehr Videos zeigen ein unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfiges Vorgehen der Polizei bei der \u201cEnde Gel\u00e4ndewagen\u201d Aktion vergangenen Freitag in Wien. Im Zuge des Aktionstages f\u00fcr Klimagerechtigkeit vom vierten Klimacamp bei Wien hatte eine Gruppe Aktivist*innen die Ringstra\u00dfe blockiert, um auf den \u00f6sterreichischen Verkehr als Klimakiller Nummer 1 hinzuweisen. 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